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    Start » Kranke Kaninchen Ernährung: Spezielle Diäten
    Ernährung

    Kranke Kaninchen Ernährung: Spezielle Diäten

    Thomas WinklerBy Thomas Winkler9. Juli 2026Keine Kommentare11 Mins Read
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    Kranke Kaninchen erhalten speziell pürierte und nährstoffreiche Diäten für Heilung
    Spezielle Ernährung für kranke Kaninchen zur schnellen Genesung
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    ⏱ 12 Min. Lesezeit

    Auf einen Blick

    • Kranke Kaninchen benötigen leicht verdauliche, nährstoffreiche Diäten.
    • Zahnprobleme erfordern pürierte oder weiche Kost zur Fress-Erleichterung.
    • Appetitlosigkeit früh erkennen und Spezialdiäten einsetzen.
    • Falsche Ernährung kann Heilungsprozess behindern und zu Komplikationen führen.
    📖 Inhaltsverzeichnis

    1. Warum ist die Ernährung bei kranken Kaninchen so wichtig?
    2. Spezielle Diäten für unterschiedliche Krankheitsbilder
    3. Praktische Umsetzung: Päppeln und Zwangsernährung – Methoden, Dos and Don’ts
    4. Geeignete Lebensmittel und Futterarten für kranke Kaninchen im Vergleich
    5. Fallbeispiele und Alltagstipps für die Ernährung kranker Kaninchen
    6. Fazit
    7. Häufige Fragen
    Fakten auf einen Blick

    • Kaninchen können nach 48 Stunden ohne Nahrung ernsthafte Probleme bekommen.

    Kranke Kaninchen Ernährung: Spezielle Diäten

    Wenn Ihr Kaninchen plötzlich krank wird, verändert sich nicht nur sein Verhalten – häufig leidet auch die Nahrungsaufnahme deutlich. Gerade bei schwachen oder immungeschwächten Kaninchen zeigt sich oft, dass sie die gewohnte Nahrung nicht mehr fressen oder verdaulich aufnehmen können. Die richtige kranke Kaninchen Ernährung ist in solchen Situationen entscheidend, um den Körper zu stärken und den Heilungsprozess zu fördern.

    Viele Besitzer stehen vor der Herausforderung, ein individuell angepasstes Futter zusammenzustellen, das trotz der Krankheit nährstoffreich und gleichzeitig leicht verdaulich ist. Angepasste Diäten bei kranken Kaninchen müssen dabei oft Spezialanforderungen erfüllen – etwa durch pürierte Futtermischungen, die das Fressen trotz Zahnproblemen erleichtern, oder durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme. Nur mit einer gezielten Ernährung lassen sich Mangelzustände und weiterer Gewichtsverlust verhindern.

    Eine zu einseitige oder ungeeignete Fütterung kann nicht nur die Symptome verschlimmern, sondern auch die Stimmung und Aktivität Ihres Kaninchens negativ beeinflussen. Deshalb gilt es, die Zeichen von Appetitlosigkeit frühzeitig zu erkennen und auf bewährte Spezialdiäten umzusteigen, die das Immunsystem aktiv unterstützen und gleichzeitig die benötigten Vitalstoffe liefern – so bleibt die Basis für eine erfolgreiche Genesung erhalten.

    Warum ist die Ernährung bei kranken Kaninchen so wichtig?

    Die Ernährung spielt bei kranken Kaninchen eine entscheidende Rolle, da Erkrankungen deutlich den Nahrungsbedarf und die Fresslust beeinflussen können. Viele gesundheitliche Probleme – von Zahnfehlstellungen bis zu Verdauungsstörungen – führen dazu, dass Kaninchen entweder weniger Appetit haben oder bestimmte Futtersorten nicht mehr vertragen. Dadurch sinkt nicht nur die Energiezufuhr, sondern auch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, was den Heilungsprozess erheblich verzögern oder sogar verschlechtern kann.

    Bei einer falschen oder unzureichenden Ernährung bestehen vielfältige Risiken. Ein Mangel an essenziellen Fasern, Vitaminen und Mineralstoffen führt schnell zu Problemen wie Darmstörungen, Gewichtsverlust und einer geschwächten Immunabwehr. Gerade bei bereits geschwächten Tieren können solche Folgeerscheinungen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Ein typisches Beispiel ist die sogenannte „Stoffwechsel-Krise“, die durch ungenügende Nahrungsaufnahme – etwa infolge schmerzhafter Zahnprobleme – ausgelöst wird und häufig eine sofortige Intensivversorgung erfordert.

    Die Abgrenzung zwischen gesunden und kranken Kaninchen ist für die richtige Ernährung essenziell. Während gesunde Tiere überwiegend mit einem hohen Anteil an Heu, frischen Gräsern und Kräutern optimal versorgt sind, benötigen kranke Kaninchen oft angepasste Diäten, die leichter verdaulich sind und ihren veränderten Stoffwechsel berücksichtigen. So kann das Futter zum Beispiel püriert oder angereichert werden, um die Aufnahme zu erleichtern. Ebenso müssen bestimmte Futtersorten, die bei gesunden Kaninchen Standard sind, bei Erkrankungen – etwa bei Allergien oder Magen-Darm-Entzündungen – strikt vermieden werden.

    Tipp: Bei Verdacht auf Futterverweigerung sollte man zeitnah einen Tierarzt hinzuziehen und notfalls eine Zwangsernährung in Erwägung ziehen, da Kaninchen schon nach 48 Stunden ohne ausreichende Nahrungsaufnahme ernsthafte Gesundheitsprobleme entwickeln können. Eine sorgfältige Beobachtung des Fressverhaltens und eine kontinuierliche Anpassung der Ernährung an den Krankheitsverlauf sind daher unerlässlich und erhöhen die Genesungschancen deutlich.

    Spezielle Diäten für unterschiedliche Krankheitsbilder

    Diät bei Zahnproblemen – weiche und pürierte Kost richtig anbieten

    Krankheiten des Zahnapparats sind bei Kaninchen weit verbreitet und führen häufig zu erheblichen Fressproblemen. In solchen Fällen ist eine auf weiche, leicht zu kauende Nahrung abgestimmte Diät essentiell, um Gewichtverlust und Nährstoffmangel zu vermeiden. Die Umstellung auf pürierte Kost besteht idealerweise aus einer Mischung aus hochwertigem Heu, frischem Gemüse und etwas Obst, die zusammen zu einem homogenen Brei verrührt werden. Dabei sollte die Futtertemperatur angenehm lukewarm sein, um die Akzeptanz zu erhöhen. Ein häufiger Fehler ist die Gabe zu fester Nahrung, die die schmerzenden Zähne reizt und die Futteraufnahme erschwert.

    Tipp: Um das pürierte Futter appetitlicher zu gestalten, kann es mit einem Spritzer ungesüßtem Kräutertee oder Fenchelwasser vermischt werden. Das unterstützt zudem die Verdauung.

    Ernährung bei Verdauungsstörungen und enteralen Erkrankungen

    Verdauungsstörungen bei Kaninchen gehören zu den kritischen Erkrankungen, die rasches Handeln in der Ernährung erfordern. Hierbei fällt auf, dass eine ballaststoffarme, zu eiweißreiche Ernährung oft den Krankheitsverlauf verschlechtert. Die Umstellung auf leicht verdauliche Fasern und gut verträgliche Nahrungspflanzen, wie etwa Löwenzahn und Kamille, kann die Darmschleimhäute schonen und den Heilungsprozess fördern. Außerdem ist es wichtig, Wassermangel zu vermeiden, da dieser die Symptome verstärkt. Häufig wird bei enteralen Erkrankungen auch eine Reduktion oder gleichzeitige Umstellung auf kommerzielle Spezialdiäten empfohlen, die eine optimale Nährstoffzusammensetzung gewährleisten.

    Achtung: Vermeiden Sie zuckerhaltige oder stärkehaltige Lebensmittel, da diese die Darmflora weiter aus dem Gleichgewicht bringen können.

    Angepasste Fütterung bei Immunschwäche und Allergien: Welche Lebensmittel sind geeignet?

    Kaninchenernährung bei Immunschwäche und Allergien muss gezielt Nährstoffe liefern, die das Immunsystem stärken, ohne Allergene zu provozieren. Empfohlen werden insbesondere hypoallergene Futtermittel wie bestimmte Grünpflanzen (z. B. Vogelmiere oder Fenchel) und ballaststoffreiche Heusorten, die wenig Reizstoffe enthalten. Essenziell ist zudem die strenge Vermeidung von bekannten Allergenen wie bestimmten Getreidesorten oder stark zuckerhaltigen Pflanzen. Die langsame Einführung neuer Futtermittel hilft, allergische Reaktionen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Studien zeigen, dass eine ausgewogene Ernährung mit hohem Anteil an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren die Immunfunktion bei Kaninchen dauerhaft unterstützt (Quelle Forschung Kaninchen Ernährung).

    Tipp: Bei Verdacht auf Allergien sollten Tierhalter das Futter in enger Absprache mit einem spezialisierten Tierarzt schrittweise umstellen und mögliche Reaktionen dokumentieren.

    Praktische Umsetzung: Päppeln und Zwangsernährung – Methoden, Dos and Don’ts

    Bei der kranken Kaninchen Ernährung ist die Zwangsernährung eine letzte, aber oft lebensrettende Maßnahme, wenn das Tier selbst nicht mehr ausreichend frisst. Wann genau Zwangsernährung notwendig wird, lässt sich an klaren Warnsignalen erkennen: Das Kaninchen nimmt über 12 Stunden keine Nahrung zu sich, zeigt Gewichtsverlust von mehr als 5% in wenigen Tagen oder verweigert komplett das Heu. Auch blasse Schleimhäute oder deutlich verminderte Kotproduktion sind ernsthafte Alarmzeichen, die eine sofortige Fütterungshilfe erfordern. Kaninchenhalter sollten diese Punkte systematisch abfragen, bevor sie zu Maßnahmen greifen, um unnötigen Stress für das Tier zu vermeiden.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zwangsernährung mit konkreten Futterempfehlungen

    Zur Zwangsernährung benötigt man spezielles Aufbaufutter, das gut verdaulich und kalorienreich ist, beispielsweise handelsübliches Kaninchen-Päppelfutter oder püriertes, natura­les Grünfutter mit Wasser verdünnt. Der erste Schritt besteht darin, das Futter breiig anzurühren, damit es ohne zu kauen aufgenommen werden kann. Dann wird es mit einer fettdichten Spritze (ohne Nadel) langsam in die Mundwinkel, nicht direkt den Rachen hinein, eingeführt, um Erstickungsgefahr zu vermeiden. Kleine Mengen von 5–10 ml pro Portion sind am Anfang ideal, die Dosis kann sich nach Verträglichkeit steigern. Dabei sollte das Kaninchen in einer aufrechten Position gehalten werden, um das Verschlucken zu verhindern. Eine Fütterung alle 4–6 Stunden stellt sicher, dass der Energiebedarf gedeckt wird, ohne den Verdauungstrakt zu überlasten.

    Häufige Fehler und Risiken bei der Zwangsernährung – wie man sie vermeidet

    Fehler bei der Zwangsernährung können für das Kaninchen ernsthafte Folgen haben. Zu schnelle Fütterungen oder zu große Futtermengen führen häufig zu Aspiration von Futter in die Lunge, was zu lebensgefährlicher Lungenentzündung führt. Deswegen ist das langsame, behutsame Einbringen des Breis essenziell. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwendung falscher Futtermittel, die nicht für empfindliche Kaninchenmägen geeignet sind oder den Darm zu stark reizen. Ebenfalls riskant ist es, die Zwangsernährung zu spät zu beginnen oder sie ohne tierärztliche Rücksprache über mehrere Tage durchzuführen, da dies das Tier zusätzlich schwächt. Halter sollten zudem regelmäßig den Gesundheitszustand und die Kotqualität überprüfen, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

    Tipp: Für Kaninchen mit Zahnproblemen haben sich pürierte Wiesenkräuter, zarte Gartenkräuter und spezielles Aufzuchtfutter als besonders gut verträglich erwiesen, da sie den Kiefer nicht belasten und dennoch ausreichende Nährstoffe liefern. Eine Tierarztberatung vor Beginn der Zwangsernährung erhöht die Erfolgschancen und minimiert Risiken deutlich.

    Geeignete Lebensmittel und Futterarten für kranke Kaninchen im Vergleich

    Heu, Gräser und Kräuter: optimale Mengen und Qualität trotz Krankheit

    Heu bleibt auch bei kranken Kaninchen das wichtigste Grundnahrungsmittel und sollte mindestens 70 bis 80 % der Gesamtfuttermenge ausmachen. Besonders bei Zahnproblemen oder Appetitlosigkeit kann hochwertige, staubarme Heuqualität den Kauantrieb fördern und Verdauungsstörungen vorbeugen. Frisches Wiesenheu oder speziell zusammengesetztes Kräuterheu versorgt das Kaninchen mit notwendigen Fasern und sekundären Pflanzenstoffen, die die Darmflora stabilisieren. Leichte Abweichungen in der Futtermenge sind möglich, jedoch sollte die Heuration keinesfalls unter 100 Gramm pro Tag fallen, um eine drohende Magen-Darm-Stase zu vermeiden.

    Gemüse, Obst und Spezialfutter – was ist erlaubt, was zu meiden?

    Frisches Gemüse eignet sich bei kranken Kaninchen in angepassten Mengen und sollte vor allem wasserhaltig und ballaststoffreich sein, um den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen und die Verdauung zu fördern. Karotten, Salat, Fenchel und Zucchini sind übliche Gemüsesorten, die gut vertragen werden, während zuckerhaltiges Obst wie Weintrauben und Bananen strikt zu vermeiden ist, da sie Durchfall oder unerwünschte Gewichtszunahme verursachen können. Bei Kaninchen mit Darmproblemen lohnt es sich, das Gemüse fein zu pürieren oder gedämpft anzubieten. Spezialfutter wie energiereiche Pellets kann kurzfristig ergänzend eingesetzt werden, sollte jedoch keinesfalls Heu ersetzen.

    Tipp: Bei Appetitlosigkeit kann püriertes Futter aus einer Auswahl verträglicher Gemüsesorten mit Wasser verdünnt in kleinen Portionen per Löffel oder Spritze verabreicht werden, um Zwangsernährung zu vermeiden.

    Flüssigkeitsversorgung und Ergänzungsfuttermittel – Bedeutung und Auswahl

    Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist bei kranken Kaninchen essenziell, da sie Stoffwechsel und Darmtätigkeit unterstützen kann. Neben stets frischem Wasser kann ungesüßter Fenchel- oder Kamillentee angeboten werden, um den Appetit zu steigern und den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren. Spezielle Ergänzungsfuttermittel, wie Mineral- oder Elektrolytlösungen, kommen insbesondere bei Durchfall oder Dehydrierung zum Einsatz und sollten idealerweise mit tierärztlicher Begleitung eingesetzt werden. Wichtig ist dabei die Kontrolle der Dosierung, um Über- oder Unterversorgung zu vermeiden.

    Achtung: Zuckerhaltige oder saure Getränke sind generell zu vermeiden, da sie den empfindlichen Kaninchendarm weiter reizen können. Regelmäßiges Beobachten von Trinkverhalten und Gewicht ist unerlässlich, um bei Abweichungen schnell reagieren zu können.

    Fallbeispiele und Alltagstipps für die Ernährung kranker Kaninchen

    Beispiel 1: Päppeln nach Zahnoperation – Praxisbericht und Learnings

    Nach einer Zahnoperation ist die Ernährung für kranke Kaninchen besonders kritisch, da Schmerzen und veränderte Kauverhältnisse das Fressen erschweren. In der Praxis hat sich gezeigt, dass weiche, hochwertige Breie aus püriertem Gemüse und Heu-Infusionen das ideale Aufbaumittel sind. Diese sollten in mehreren kleinen Portionen täglich angeboten werden, um eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr sicherzustellen. Wichtig ist zudem die stetige Beobachtung der Fressmenge und der Kotqualität, um frühzeitig auf Komplikationen wie Verstopfung reagieren zu können. Dabei muss auch die Ergiebigkeit der Zwangsernährung richtig dosiert sein, um Stress für das Kaninchen gering zu halten und gleichzeitig Mangelernährung zu verhindern.

    Beispiel 2: Umgang mit chronisch kranken Kaninchen – langfristige Ernährungsempfehlungen

    Chronisch kranke Kaninchen, beispielsweise mit Leber- oder Nierenerkrankungen, erfordern eine dauerhaft angepasste Ernährung. Spezielle Diäten mit reduzierten Proteinen und angepassten Mineralstoffgehalten helfen, die Organfunktion zu entlasten. Dabei sollte das Futter ballaststoffreich und leicht verdaulich sein, um die Darmfunktion zu unterstützen. Bei manchen Erkrankungen sind zudem regelmäßige Blut- und Kotkontrollen sinnvoll, um die Ernährung weiter individuell anzupassen. Die Integration von frischen Kräutern, wie Löwenzahn oder Spitzwegerich, kann nicht nur den Nährstoffgehalt steigern, sondern auch das Immunsystem stabilisieren.

    Wie man auftretende Probleme bei der Fütterung schnell erkennt und anpasst

    Typische Probleme bei der Ernährung kranker Kaninchen sind Appetitlosigkeit, Durchfall, Verstopfung oder veränderte Kotkonsistenz. Schnelles Erkennen dieser Signale ist essenziell, um die Diät anzupassen und die Gesundheit zu stabilisieren. Beispielsweise weist plötzlich reduzierte Futteraufnahme auf Schmerzen oder Verdauungsstörungen hin und erfordert meist eine Rücksprache mit dem Tierarzt. Um die Fütterung optimal zu kontrollieren, empfiehlt es sich, Futtermenge und Kot regelmäßig zu dokumentieren und auf Veränderungen zu reagieren. Tipp: Ein Ernährungstagebuch hilft, Muster zu erkennen und Anpassungen gezielt vorzunehmen, um Fehlversorgung zu vermeiden.

    Fazit

    Eine bedarfsgerechte kranke Kaninchen Ernährung ist essenziell für die Genesung und das Wohlbefinden Ihres Tieres. Eine angepasste Diät, die leicht verdaulich ist und spezielle Nährstoffe liefert, unterstützt das Immunsystem und fördert die Heilung. Beobachten Sie genau, wie Ihr Kaninchen auf die Ernährung reagiert, und passen Sie Futter und Flüssigkeitszufuhr individuell an die jeweilige Krankheitssituation an.

    Im Zweifelsfall sollten Sie eine enge Absprache mit Ihrem Tierarzt halten, um die beste Ernährungslösung für Ihr Kaninchen zu finden. Beginnen Sie dabei mit einer sanften Umstellung auf speziell empfohlene Futtersorten und achten Sie auf eine kontinuierliche Überwachung des Gesundheitszustands – so können Sie frühzeitig auf Veränderungen reagieren und die Genesung optimal unterstützen.

    Häufige Fragen

    Wie ernähre ich ein krankes Kaninchen richtig?

    Kranke Kaninchen benötigen leicht verdauliche, nährstoffreiche Nahrung. Dabei sind pürierte Gemüsebreie, Nassfutter und frisches Heu essenziell. Zwangsernährung kann notwendig sein, wenn das Kaninchen nicht selbst frisst.

    Welche speziellen Diäten helfen bei Zahnproblemen bei Kaninchen?

    Bei Zahnproblemen sollten weiche, geriebene oder pürierte Futtermittel wie Gemüsebrei und Nassfutter angeboten werden. Härteres Futter wie Karotten sollte vermieden werden, um Schmerzen zu minimieren.

    Was ist bei der Fütterung von allergischen kranken Kaninchen zu beachten?

    Allergische Kaninchen benötigen hypoallergenes Futter. Gräser, Wiesenkräuter und schonend zubereitetes Gemüse sind verträglich. Potenzielle Auslöser wie bestimmte Obstsorten sollten gemieden werden.

    Wie kann ich ein Kaninchen bei Appetitlosigkeit unterstützen?

    Appetitlose Kaninchen können mit Zwangsernährung und appetitanregenden Futtermitteln wie süßem Gemüse oder Kräutern unterstützt werden. Wärme und Ruhe fördern zudem die Genesung.

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    Thomas Winkler

    Erzählt am liebsten Geschichten über das besondere Band zwischen Mensch und Tier. Mit langjähriger Erfahrung rund um viele verschiedene Tiere bringt er auch trockene Themen lebendig rüber und findet zu jeder Kategorie den richtigen, warmherzigen Ton.

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